in-Tanz
Da es sich beim Wiener Walzer um einen sehr formalisierten Standard- und Turniertanz handelt, sind die grundlegenden Aussagen hierzu in den umfangreichen Kapiteln .
Der Wiener Walzer gehört zu den unbeliebtesten Tänzen. Die Gründe sind vielfältig:
Deshalb wird er meist selten getanzt.
Er flog in England in Blackpool sogar aus dem Wettkampf-Repertoire der 5 Standard-Tänze.
Alle Probleme lassen sich jedoch mittels Technik und dem Einfügen weiterer schwindelfreier
Figuren beheben.
Da es sich um einen Standard-Tanz handelt, finden Sie das meiste Grundlegende bereits beim Langsamen Walzer beschrieben.
Es gelten die beim Langsamen Walzer aufgeführten Details.
Hier finden Sie die technischen Hinweise, die speziell für den Wiener Walzer zu beachten sind.
Technik.
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Es findet sich im Wiener Walzer hauptsächlich die geschlossene Gegenüberstellung.
In der geschlossenen Gegenüberstellung gilt folgendes:
Da es sich um einen Standardtanz handelt, werden die Ellenbogen etwas höher gehalten.
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Beim Wiener Walzer ist, wie bei allen Standard-Tänzen, eine äußerst aufrechte Haltung des Herrn hilfreich.
hicksen.
Aufrecht stehen, den Kopf hoch nehmen und leicht zur Seite nach links drehen, aber nicht neigen!
Bei korrekter Haltung sollte zumindest beim Herrn eine Linie vom Ohr durch die Schulter, die Hüfte, das Knie in den Ballen des Standbeines zeigen.
Das Körpergewicht ruht zwar auf der gesamten Fußfläche, ist aber leicht nach vorne - hin zum Ballen verlagert.
Zur besonderen Haltung der .
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Die Führungslinie rechte Hand zur linken Hand soll immer beibehalten bleiben!
Man spricht bei den Armen auch von einem angespannten Gummiband
: Der Herr soll die Dame so führen, als ob man ein Gummi- / Stretch-Band zwischen beiden Händen hält.
Der Herr nimmt hierzu seine Arme vor den Körper und legt die Unterarme übereinander.
Dann schwenkt er seine beiden Arme gleichmäßig nach außen, dreht die Hände noch um 90 Grad nach außen.
Den linken Arm hebt man im Winkel etwas an und den rechten senkt man etwas ab und lässt dann alles in dieser Position.
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Die Körperhaltung ist so, als ob man als Marionette an Fäden hinge.
Beim sogenannten 5-Punkt-Rahmen nimmt man den Kopf hoch, Schultern herunter, und hebt die Ellbogen hoch.
Für alle Standard-Tänze gilt: Den Kopf senkrecht halten und die Schulter entspannt herunterhängen lassen.
Details siehe Langsamer Walzer Technik für Fortgeschrittene, .
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Der Abstand der Tanzpartner ist im Wiener Walzer, wie bei allen , gering.
Man spricht auch von einer engen Tuchfühlung der Körper.
Fortgeschrittene Tanzpaare halten Kontakt im Bereich der Leber. Dort ist bei Profis immer der Schweißfleck.
Der Herr hält seine Oberarme in Verlängerung seiner Schultern gerade zur Seite.
Die Ellenbogen dürfen nie nach hinten, in den Rücken, rutschen.
Die Dame hält ihre Arme in einer so genannten Vorwärts-Aufwärts-Haltung
. Sie steht etwas nach links hinten geneigt und streckt ihre Arme wie beim Starten eines Flugzeuges leicht schräg nach vorne oben, dem Herrn entgegen.
Die Schulterlinien beider Tanzpartner verlaufen im Stand und bei den meisten Figuren und Bewegungen parallel.
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Bei Kollisionskurs mit Paaren oder der Wand sollte man die Führungs-Hände herunternehmen, wobei die Ellenbogen herunter gehen und die linke Hand dabei seitlich zur Schulter geführt wird. Dabei rutscht sie automatisch etwas herunter.
Manche Tanzpaare senken sie auch halbkreisförmig ganz nach unten an die Hüften ab.
Beide schauen nach links über die jeweils rechte Schulter des Partners.
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Die Start-Position hängt von der folgenden Figur ab.
Der Herr steht für die Rechtsdrehung mit seiner Front immer 45 Grad schräg zur Mitte – d.h. 45-Grad schräg nach innen zur Saalmitte in Tanzrichtung.
Der Herr steht für die Linksdrehung mit seiner Front immer 45 Grad schräg zur Wand – d.h. 45-Grad schräg zur Wand in Tanzrichtung.
Viele Tanzschulen lassen jedoch die Tanzschüler zu Beginn eher rechtwinklig auf eine Wand ausgerichtet starten.
Da man anfangs auch eher auf der Stelle tanzt, ist dies unproblematisch. So kann der Tanzlehrer die Gleichmäßigkeit der Bewegung der Gruppe leichter beobachten.
De facto starten viele Tanzpaare und Tanzschulen jedoch auch 180-Grad-Rechts-Drehungen in einem Winkel von 45 Grad schräg zur Wand.
D.h. die erste Rechts-Drehung wird so auf die Hälfte (nur 90 Grad) reduziert.
Da es sich beim Wiener Walzer um einen Standardtanz handelt, dreht man immer zwischen den Schritten.
D.h. man dreht in eine Richtung und setzt dann den Fuß auf den Boden.
Im Gegensatz etwa zum Langsamen Walzer wechselt hier alle 3 Schritte die Art der Bewegung:
ziehendeFunktion am Partner vorbei - in der Tanzrichtung - übernimmt. Das Gewicht des Kopfes ist derart groß, dass bereits seine minimale Vorwärtsbewegung den gesamten Körper beschleunigen.
Deshalb zählen viel Tanzlehrer / fortgeschrittene Paare auch 1,2,3 - 4,5,6.
Vor allem bei der Linksdrehung müssen beide nach links schauen, die Dame etwas weiter als der Herr.
Man sollte immer mit einer gleichbleibenden Winkelgeschwindigkeit drehen und nicht z.B. nach jedem 3. Schritt eine ruckartige Pause einlegen.
Deshalb sollten fortgeschrittene Tanzpaare auch keine Pendelschritte zum Richtungswechsel benutzen, sondern Übergangsschritte tanzen. Das wirkt harmonischer und man behält den Rhythmus beim Richtungswechsel bei.
Bei den Einzelfiguren wird erklärt, wie im Detail jedoch die Füße der Tanzpartner unterschiedlich gesetzt werden, während die Oberkörper harmonisch drehen.
Zu Drehungen siehe auch: Drehtechnik Links- und Rechtsdrehung.
Trotz der gleichmäßigen Drehbewegung muss man natürlich irgendwie den Schwung aufnehmen und dann auch ausgleiten lassen.
Schwungholeroder
Schwunggeber. Dies sollte jedoch weich geschehen. Man benötigt hierzu kaum Kraft.
Dies ergibt die unaufhörliche Rotationsbewegung im Wiener Walzer.
Aber beide Seiten der Person bleiben immer gleich lang, besonders die eine!
Die Neigung entsteht automatisch, da man sich mit Schwung in Kurven immer etwas neigen muss, damit man nicht aus der Kurve getragen wird.
Auch beim Wiener Walzer findet sich eine leicht wogende Bewegung.
Während man sich beim Langsamen Walzer 30-40 cm auf und ab bewegt, sind es beim Wiener Walzer jedoch 10 bis maximal 20 cm.
Ferner muss diese wogende Bewegung weich erfolgen. Es darf nicht auf 1 zu einem ruckartigen Senken mit Plumps-Effekt
kommen.
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Die Frage nach dem Start wird je nach Schule und Tanzlehrer völlig unterschiedlich gehandhabt.
Er hängt auch von der 1. Figur ab.
Da die meisten Tanzpaare den Wiener Walzer mit einer Rechtsdrehung beginnen, findet man folgende Varianten am häufigsten:
Die meisten Tanzpaare interpretieren am Anfang den Rhythmus des Wiener Walzers falsch.
gewaltsam Strecke zu machen, d.h. sich mit weiten Schritten vorwärts zu bewegen. Auch dann wird der erste Schritt oft zu groß.
Hudelnauf den Folgeschritten 2 und 3 sowie 5 und 6, um die Musik wieder
einzuholen.
aus Zeitnotsogar das Schließen auf 3 und 6.
Je weiter man sich vom Partner entfernt, und je weiter man sich zusätzlich nach hinten neigt, desto größer werden die Schleuder- / Zentrifugalkräfte. D.h. Ihr Gehirn wird bei den Drehungen mit großer Kraft durch den Raum geschleudert.
So wird jedem Menschen schlecht.
Erst wenn Sie in der Lage sind, alle Figuren alleine zu tanzen, dann besitzen Sie die Balance für jede Drehung in sich selbst.
Jedes Festhalten, Ziehen und Zerren am Partner belegt, dass Sie durch die Kreiselkräfte von ihm wegbeschleunigt werden. Wenn Sie Kraft aufwenden müssen, ist die Tanzhaltung falsch.
Sobald Sie jeweils einzeln alle Figuren drehen können, dann kann man ein gemeinsames Drehzentrum mit dem Partner herstellen. Durch die sehr enge Tanzhaltung liegt dies nahe an der eigenen Körperachse. Dadurch entstehen auch keine besonderen Fliehkräfte und kaum oder kein Schwindel.
Beim Wiener Walzer darf man den Partner nicht spüren.
Fortgeschrittene Tanzpaare können den Wiener Walzer ohne Führungshände tanzen. D.h. der Herr lässt seine linke Hand und die Dame ihre rechte Hand locker an der Seite herunter hängen.
Bei der Rechtsdrehung hilft auch das Fixieren eines Punktes im Raum, das Schwindelgefühl zu reduzieren.
Diejenige Person, welche vorwärts tanzt führt.
D.h. auch die Dame führt den Herrn, wenn sie ihre Vorwärtsschritte tanzt.
Deshalb wechselt bei Drehungen die Führung ständig ab.
Der Hintergrund liegt darin, dass der Herr nicht nach hinten schauen kann. Wenn die Dame nun vor sich - also im Rücken des Herrn - ein Hindernis sieht, muss sie ihn weich abbremsen.
Fortgeschrittene Technik bei Drehungen: Für alle Standardtänze gilt das Folgende. Ganz besonders wichtig ist es jedoch für den Wiener Walzer mit seinen schnellen und starken Drehungen.
Der Herr dreht bereits vor dem Schritt (also vor eins – genau auf und
) seinen Oberkörper nach rechts an. So merkt die Dame, dass er nach rechts will und kann ihren linken Fuß für den folgenden Schritt vorbereiten / geistig bereits ausrichten. Sie muss ihn (von ihr aus gesehen) weit nach links hinten setzen.
Der Grund dafür liegt darin, dass die Dame dem Herrn mit ihren Füßen in der Standardhaltung im Weg steht.
Durch das Andrehen des Oberkörpers verschafft der Herr sich Platz zum Setzten seines rechten Fußes nach vorne.
Bei der Linksdrehung ist es genau umgekehrt. Da der Herr leicht nach links versetzt steht, hat er links neben der Dame freien Raum. - Der Weg ist für ihn frei, um seinen Fuß gerade nach vorne zu setzen. Er setzt also zuerst seinen Fuß nach vorne und dreht dann (auf und
) seinen Oberkörper nach links.
Verwechselt man als Herr diese beiden wichtigen Hinweise zur Drehtechnik, so wird man die Dame immer in seinen eigenen Weg schieben und ihr auf die Füße treten.
Mit anderen Worten: Wer seiner Dame auf die Füße tritt, sollte seine Drehtechnik überprüfen.
De facto ist man bei der Linksdrehung also ziemlich spät dran mit der eigentlichen Drehung. Um sie dennoch in der Zeit hinzubekommen, verwendet man einen Trick: Die Körperform / Neigung (shape) entsteht dadurch, dass man den ersten Schritt nach vorne leicht auf der linken Außenkante der Ferse aufsetzt, und danach auch deutlich mit der linken Innenkante des rechten Fußes weit vorne (um den Partner herum) aufzusetzen.
Bitte beachten Sie die allgemeinen Hinweise zu Filmen und ihrer optimalen Bedienung.
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Zahlreiche Anregungen zur Technik, Haltung, binnenkörperlichen Bewegung finden fortgeschrittene Tanzpaare hier:
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Zahlreiche Anregungen zur Technik, Haltung, binnenkörperlichen Bewegung des Wiener Walzers finden fortgeschrittene Tanzpaare hier:
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