Swing

Der Swing ist die Bezeichnung für einen Musikstil, welcher aus schwarzen Afro-Rhythmen und weißer Marschmusik entstand. Die Taktfolge in der Swing-Musik ist durch einen verschobenen Schwerpunkt gekennzeichnet: Die betonten Taktschläge (Akzente) fallen bei einem 4/4 Takt nicht auf die üblichen ungeraden Taktschläge 1 und 3, sondern auf die geraden Schläge 2 und 4. Überdies werden selbst diese Schwerpunkte teilweise noch synkopiert (vorgezogen, ausgelassen, verschleppt).

Im Tanzen versteht man unter dem Sammelbegriff Swing eine Reihe von wilden Tanzformen, insbesondere seit den Zwanziger bis Vierziger Jahren.
Sie wurden durch die neuen Spielformen der kurz vor dem ersten Weltkrieg entstehenden Dixieland-Kapellen und späteren Big-Bands geprägt.
Der um 1909 entstandene Texas Tommy gilt als ältester Swing-Tanz.

Die jüngere US-Generation, die eine Alternative zum Foxtrott suchte, erhielt mit Benny Goodman ab 1935 die gewünschte Musik zum neuen Tanzstil. Big-Bands mit ihren multiplizierten Blasinstrumenten waren damals erforderlich, um die noch fehlenden Verstärker in Großtanzhallen zu ersetzen.

Der Swing ist eine Art, wie man sich beim Tanzen bewegt. Auf Swingmusik lassen sich u.a. Lindy Hop, East Coast Swing, West Coast Swing, Balboa, Boogie Woogie, Rock ’n’ Roll, Jitterbug und Jive tanzen.

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